| "Es ist kein Luxus, große Begabungen zu fördern; es ist ein Luxus, und zwar sträflicher Luxus, dies nicht zu tun“, Alfred Herrhausen, Vorstandssprecher der Deutschen Bank (1930-1989) |
Die Zukunft einer Gesellschaft liegt in den Händen ihrer Jugend, deren Kenntnisse und Fähigkeiten die Ressourcen für zukünftige Innovationen und Entwicklungen, für sozialen Zusammenhalt und den klugen Umgang mit der Umwelt darstellen. Die Förderung der Begabungspotenziale der jungen Menschen, und zwar nicht nur der kognitiven, sondern auch der sozial-emotionalen, künstlerischen und handwerklichen Potenziale, zählt aus diesem Grund zu den wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung des gesellschaftlichen Wohles.
Werte, die unsere Arbeit und unsere Beiträge leiten, sind u. a. Wissenschaftlichkeit, systemisches Denken, ein hoher Qualitätsanspruch und Kreativität. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der jeder Mensch in seiner Individualität wertgeschätzt und seinen Lern- und Entwicklungsbedürfnissen entsprechend gefördert wird, die jedem ihrer Mitglieder Chancengerechtigkeit, Autonomie und soziale Zugehörigkeit sichert und in der ein Bewusstsein für den unschätzbaren Wert von Begabungen herrscht.
Begabungsförderung ist Auftrag jeder Bildungsinstitution. Unsere Aufgabe sehen wir darin, speziell jene Bereiche der Begabungsförderung herauszuarbeiten, die sich an Begabten und Hochbegabten orientieren z. B.:
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Merkmale und Bedürfnisse (Hoch)Begabter
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Förderdiagnostik und Interventionsformen
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Merkmale einer begabungsfördernden Lehr- und Lernkultur
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Fördermaßnahmen für (Hoch)Begabte
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Begabungs- und motivationsfördernde Leistungsbeschreibung
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Förderliche Organisationsformen und Rahmenbedingungen
Wir sehen Begabungsentfaltung als ein Zusammenwirken von Persönlichkeits- und Umweltfaktoren. Begabungsförderung muss daher die vielfältigen Einflussfaktoren (z.B. Persönlichkeitsmerkmale, kulturelle Hintergründe, Lernumfeld usw.) mitberücksichtigen, um Kinder und Jugendliche ganzheitlich zu fördern.
Wichtige Anliegen in der Begabungs- und Begabtenförderung sind uns die Achtung der Individualität jeder Person, die Erziehung zu selbsttätigem und selbstverantwortlichem Lernen sowie ein Rollenverständnis der Lehrpersonen als Begleiter und Unterstützer von Lernen und Forschen und weniger als Vermittler von vorgefertigtem Wissen.
Begabungs- und Begabtenförderung verstehen wir ganzheitlich als ein ausgewogenes Zusammenspiel von curricularen und extracurricularen Angeboten sowie von inhaltlichen und organisatorischen Maßnahmen.
Der inklusive Ansatz in der Begabtenförderung vereint integrative und separative Maßnahmen und lässt allen Schülerinnen und Schülern durch flexible Gruppierung ein Höchstmaß an individuell angepasster Förderung zuteil werden. Inklusion bedeutet für uns ein Miteinander von Verschiedenem sowohl auf der personalen als auch auf der methodisch-organisatorischen Ebene. Differenzierung und Individualisierung werden zur Selbstverständlichkeit.